Pressemeldungen 

Kärntens Bio-Bauern lochen ein

Sieben Biobauern des Millstätter Sees haben ihr Urlaubsprogramm mit einer aufsehenserregenden Idee spektakulär erweitert.

Der Bacherhof, der Burgstallerhof, der Frostnighof, die Familie Hillgartner, Klieber und Liendlhof und der Steggaberhof inszenierten auf ihren Feldern je einen Golfplatz mit 6 Löchern. Die Arbeitsgemeinschaft, die die gemeinsame Vermarktung ihrer Vermietung seit 1994 betrieben und allesamt Mitglieder in der Angebotsgruppe "Urlaub am Bauernhof" sind, griffen die Idee des Bioalpengolfens von Güther Zeilinger auf.
Damit kreierten sie ein für Familien lustiges und in der Natur ablaufendes Spiel, das dem Golfsport die elitäre Duftnote nimmt. Gemeinsam mit Fritz Auernig von der Landwirtschaftskammer Spittal, der sich als Regionalbetreuer für landwirtschaftliche Gemein­schaftsprojekte einsetzt, zeigte Bürgermeister Josef .Pleikner höchstpersönlich den Interessen­ten, wie man den Golfschläger einhält und den Ball erfolgreich in die Nähe des Loches befördert. Damit es keine Verletzungen gibt, wurden folgende Spielregeln formuliert, die vom Betreuer auf genaueste Ein­haltung überwacht werden: Spielgruppen maximal 6 Personen, Abstand zwischen 2 Gruppen mindestens zwei Bahnlängen, mit Num­mern versehene Bälle, gemeinsa­mes Vorrücken zum nächsten Ball, alle Teilnehmer bleiben min­destens 2 Meter hinter der gedachten Linie des Spielers, Ziel ist die große Sonnenblume, das Logo der 7 Biobauern. Liegt der Ball im 50 Zentimeter großen Kreis der Sonnenblume, gilt dies als eingelocht.

 Alpengolfregeln

Die heitere Seite der goldenen Bioalpengolfregeln wurde ebenso formuliert: „Du sollst deinem Biobauern immer treu bleiben und ihn mindestens einmal jährlich besuchen. Du sollst. dich nicht ärgern, wenn dein Golfball auf Nimmerwiedersehen im Gestrüpp verschwindet. Du sollst nicht kopfüber in die Güllegrube springen, wenn du den Ball dann versenkt hast - dein Gestank stört sonst die Mitspieler in ihrer Konzentration. Du sollst deinem Mitspieler nicht mit dem Schläger auf den Kopf schlagen. auch wenn er besser trifft als du. Wenn du ihn unabsichtlich mit dem Ball oder Schläger k.o. schlägst - besuche ihn regelmäßig im Krankenhaus. Du sollst den guten Schnaps deines Biobauern erst nach dem Spiel in größeren Mengen zu dir nehmen. Denn wer beim Alktest beim letz­ten Loch mehr als 1,5 Promille hat, wird disqualifiziert.“

„Die Gemeinde Millstatt ist.wieder einmal allen anderen weit voraus: Mit den sieben Biobauernplätzen und dem Hauptgolfplatz haben wir acht Golfplätze in einer Gemeinde“, freut sich Bürgermeister Josef Pleikner.

Zum Thema
Die sieben Kärntner Biobauern am Millstäer See vermarkten gemeinsam die Voraussetzungen für einen gesundheitsorientierten Familienurlaub: die Höfe nach den strengen Kriterien der biologischen Landwirtschaft geführt, inmitten einer Naturlandschaft mit Berg und See, die ihresgleichen sucht. Alte bäuerliche Tradition wird ebenso hochgehalten wie das gesellige Miteinander in familiärer, kinderfreundlicher Atmosphäre:

„Im ruhigen Umgang miteinander wachsen Fröhlichkeit, Freude und Vertrauen ganz von selbst, werden zu Regeneration und Erholung“, sind sich die Biobauern einig. Für die Kinder sind die vielen kleinen und großen Tiere willkommene Spielkameraden, Hof und Umgebung bieten Möglichkeit zu endlosen Abenteuern. Bis zum dritten Lebensjahr residieren die Kinder im Elternzimmer gratis.

Erlebnisprogramm
Als Erlebnisprogramm sind gelebte Osterbräuche, das große Frühlingsfest der Biobauern, Alm­frühstück bei Sonnenaufgang, gesellige Hüttenfeste, Erlebniswanderungen „im Herbstkleid der Natur“ und die Wanderwochen „Apres Schuh bei Pferd und Kuh“ gestaltet. Ebenso der „Biothlon“. ein Kegel-. Naturgolf- und Ruderwettbewerb. Oder das Oktoberfest beim Kliebertetch mit Verlosung eines Familienurlaubes, der Biobauern-Kuschelwinter, Martinas Kindernachmittage. Bastelstunden und und und

„Unsere Philosophie lautet: Ur­laub machen, mit schmunzeln und lachen,“ erklärt die Spreche­rin der Initiative, Inge Unterwalcher. Erreichbar sind die Biobau­ern übrigens unter 04766/2415 oder www.7biobauern.com.

 

 

Quelle: Kärntner Woche vom 12. Juni